IGS Kastellaun

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Die Orientierungsstufe an unserer IGS

Die Orientierungsstufe ist eine pädagogische Einheit und soll die Schüler und Schülerinnen behutsam auf das Lernen an der neuen, weiterführenden Schule vorbereiten.

Aufgabe der Stufe 5 ist es die Schüler und Schülerinnen mit ihren unterschiedlichen Lernvoraussetzungen anzunehmen und jeden nach seinen individuellen Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Dies geschieht im u. a. binnendifferenzierten Unterricht. Aber auch die Klassenbildung ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Orientierungsstufe. Dies geschieht durch verschiedene Projekte, Aktionen und Fahrten.

Wir legen so die Grundvoraussetzungen für ein weiterführendes, erfolgreichen Lernen in der sich anschließenden differenzierten Mittelstufe.

 

Aufnahme

 

Die IGS hat aufgrund der großen Nachfrage besondere Aufnahmebedingungen. Voraussetzung für die Aufnahme in die Klassenstufe 5 der Integrierten Gesamtschule ist der erfolgreiche Besuch der Klassenstufe 4 der Grundschule. Die IGS Kastellaun ist eine Angebotsschule. Sie ist begrenzt auf sechs Klassen pro Jahrgang. Wenn die Zahl der Anmeldungen die Zahl der vorhandenen Plätze überschreitet, ist ein Auswahlverfahren erforderlich. Dieses Verfahren ist durch die Landesverordnung für Integrierte Gesamtschulen geregelt. Der Anmeldetermin liegt immer vor dem der anderen weiterführenden Schulen, so dass nach einer Ablehnung ein anderer Schulplatz angenommen werden kann.

 

Einführungswoche

 

Das neue Schuljahr beginnt nicht direkt mit dem regulären Stundenplan, sondern wir wollen das gemeinsame Kennenlernen zwischen den beiden Klassenlehrern und ihren neuen Schülern ermöglichen. Dazu heben wir den Fachunterricht und den 45-Minutentakt auf. Stattdessen werden die Stunden gefüllt mit integrativen Spielen, dem Besprechen der stufenspezifischen Regeln und Rituale, Klassenraumgestaltung und natürlich auch vielen organisatorischen Notwendigkeiten. Höhepunkt ist eine Schulrallye. Mit einem Laufzettel versuchen einzelne Gruppen sich in den Gebäudeteilen zurecht zu finden und kleine und knifflige Rätsel zu lösen. In der 2. Woche kann es dann gut vorbereitet los gehen.

 

Teammodell

 

Der 5. und 6. Jahrgang besteht aus einem kleinen Kern von Lehrern, die möglichst oft in der Stufe eingesetzt sind. Sie arbeiten sehr eng zusammen und halten sich in den Pausen in den so genannten Teamräumen auf. Dort sind sie für die Schüler leicht erreichbar und Ansprechpartner.

 

Heimatbereich

 

Auf den ersten Blick könnte der Eindruck entstehen, dass die große Schule und die verschiedenen Gebäudeteile den „Kleinen“ das Zurechtfinden erschweren. Deshalb ist unsere Schule so konzipiert, dass den einzelnen Stufen eigene Bereiche zugeordnet sind. Für die Orientierungsstufe stehen das J-Gebäude (siehe dazu auch unter … „Gebäude“) oder das H-Gebäude zur Verfügung.  Neben den Klassenräumen finden sich dort auch Gemeinschaftsbereiche, das „Forum“, Smartboard-Räume, Kursräume, ein Informatikraum sowie der eigene Schulhof und Toiletten.

 

Integrationsfahrt

 

Sie findet unmittelbar nach Schuljahresbeginn in der Stufe 5 statt und dient in erster Linie der Vertiefung der Klassengemeinschaft. Über drei Tage hinweg geht es in Jugendgästehäuser im Hunsrück oder an die Mosel. Wenn gewünscht werden unsere Sozialpädagogen unterstützend eingebunden. Von dieser Fahrt profitieren die Schüler, weil sie ihre Kameraden und auch ihre Lehrer mal von einer ganz anderen Seite kennen lernen, aber auch die Lehrer, weil man von den positiven Eindrücken lange zehren kann.

 

Wahlpflichtfächer

 

In der Klassenstufe 6 wird das 4. Hauptfach, das sogenannte Wahlpflichtfach eingeführt. Die Schüler können aus 7 verschiedenen Fächern ihren Neigungen und Interessen entsprechend ein Fach auswählen.

  • Latein oder Französisch
  • Darstellendes Spiel
  • Ökologie
  • Wirtschaft
  • Sport
  • Arbeitslehre- Haushaltslehre
  • Arbeitslehre-Techniklehre

 

Offenes Lernen

 

Dieses Fach ist eine Spezialität unserer Orientierungsstufe. Es wird möglichst von den beiden Klassenlehrern unterrichtet. In Projekten werden Themen aus verschiedenen Fächern aufgegriffen und in Kleingruppen handlungsorientiert bearbeitet und vertieft. Künstlerische Aspekte finden genauso ihren Niederschlag wie kognitive Lerninhalte. Die Produkte der Schüler werden ausgestellt oder den Eltern präsentiert.

 

Hamibu

Das Hausaufgabenmitteilungsbuch ist neben dem Notieren der Hausaufgaben auch ein Kommunikationsmittel zwischen Lehrern und den Erziehungsberechtigten. Es wird wöchentlich von Eltern und Lehrern kontrolliert und die Kenntnisnahme durch Unterschrift deutlich gemacht. Beide Seiten haben die Möglichkeit, in dieses Buch kurze Notizen zu schreiben und können sicher sein, dass sie durch dieses bewährte System auch ankommen.

 

Regeln und Rituale und unser Benimm-Motto

 

Es ist uns sehr wichtig, dass neben dem reinen Unterrichten unseren Schülern auch Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, angemessenes Verhalten und einen freundlichen und dem anderen zugewandten Umgang miteinander einzuüben. Deshalb wurden für die Orientierungsstufe spezielle Regeln formuliert. Zusätzlich wird monatsweise ein kleines Motto festgelegt, auf das für diese Zeit ganz besonders geachtet werden sollte. Ein Beispiel dafür ist “ Wir grüßen uns gegenseitig“ oder „Wir halten uns die Tür auf“.

 

Arbeitsgemeinschaften

 

An einigen Nachmittagen in der Woche können unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften besucht werden. Das Angebot ist jedes Jahr unterschiedlich, es ist abhängig von der personellen Versorgung der Schule. In der Regel werden  jedoch stets sportliche AGs, Schülerzeitung, Schulchor und Förderkurse in Mathematik und Englisch angeboten.

 

Projekte und Aktivitäten

mfm Projekt für Mädchen und Jungen

Vorlesewettbewerb

Suchtprävention: „Natürlich bin ich stark“

Theaterfahrt

Trierfahrt

Schwimmfest

Aktion Tagwerk

 

Hildegard Krämer, Stufenleiterin der Orientierungsstufe