IGS Kastellaun

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Die Vulkaneifelexkursionen der 7. Klassen

Am Pulvermaar
Vor dem "Aufschluss"
Manderscheid/Liesertal
Manderscheider Unterburg

                      
 Wie seit Jahren üblich, runden die 7. Klassen ihre GL-Unterrichtsreihe VULKANISMUS mit einem Besuch in der Vulkaneifel ab. Hier sollten an realen Objekten die besonderen vulkanischen Erscheinungen des erdgeschichtlich recht jungen Eifel-Vulkanismus erfasst werden.

Sagen uns die Statistiker, dass ein Aufflackern vulkanischer Aktivitäten längst überfällig sei, so hat zumindest die Klasse 7b kalt lächelnd vorgesorgt und mit Hilfe besorgter Eltern (Namen werden hier besser nicht veröffentlicht!) feuerfeste Unterhosen produziert, die noch im Klassenraum besichtigt werden können. Zusammen mit der 7g hat die 7b  die südliche Vulkaneifel (Gillenfeld, Bettenfeld, Manderscheid) besucht, wo eine nordwest-südost streichende Schwächezone der Erdkruste mit einst darunter liegender aktiver Magmakammer (Plume) für das gesorgt haben, was wir heute in Form von Maaren, Kraterseen und Schlackenkegeln besichtigen können. Vor allem der Mosenberg sei hier genannt, wo in nächster Nähe zueinander sowohl ein Kratersee als auch ein mittlerweile verlandetes Maar zu sehen sind.

Interessant auch, dass ein Großteil der Häuser im Hunsrück auf Eifelgestein gegründet ist, haben wir doch gesehen, wo eine bekannte Hunsrücker Baumaterial-Firma ihr Verkaufsprodukt her nimmt. Da muss z.B. der Wartgesberg, ein ehemaliger Schlackenkegel bei Gillenfeld herhalten, der in einigen Jahren verschwunden sein wird. Abgebaut wird hier das, was der Hunsrücker im täglichen Gebrauch „Lava“ nennt und in Form von „Splitt“ meist unter der Hausbodenplatte zu finden ist.

Um eventuelle Ängste der Schüler und Schülerinnen vor aktivem Vulkanismus und der dabei entstehenden Hitze abzukühlen, wurde am Pulvermaar noch ein Schwimm- und Bootsfahrt-Aufenthalt eingeplant. Hier hatten die Kinder viel Spaß im frischen (18 Grad) und extrem sauberen Wasser (Trinkwasserqualität!). Die Tretboote wurden mit Begeisterung benutzt und das große Maar und seine Uferbereiche erforscht.

Ausdrücklich danken möchten wir Frau Borsch aus Gillenfeld, die uns die Benutzung des eigentlich geschlossenen, superschönen Bades am See ermöglichte und uns die Boote des gemeindeeigenen Bootsverleihs zu sehr günstigem Preis überließ.

 Peter Franzen