IGS Kastellaun

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IGS verabschiedet Lehrerinnen und Lehrer

Bettina Hampel, Direktorstellvertreterin der IGS Kastellaun, verabschiedet Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand: von links nach rechts: Carmen Schmidt, Jürgen Gaß, Bettina Hampel, Dieter Schuster-Wald, Renate Kaufmann

Verabschiedungen finden an der IGS Kastellaun traditionell – übrigens ganz anders als in anderen Schulen - in einem eher informellen Rahmen statt. Mit Ende diesen Schuljahres wurden 3 verdiente Lehrkräfte pensioniert. Außerdem geht die Schubbibliothekarin in den Ruhestand.

Renate Kaufmann, die von der Direktorstellvertreterin Bettina Hampel verabschiedet wurde, blickt auf eine lange Schullaufbahn zurück. Die Pädagogin, die Mathematik und Geschichte für Grund- und Hauptschulen studiert hat, kam vor 41,5 Jahren an die damalige Hauptschule Kastellaun und blieb dort ihrer Schule bis heute treu. So hat sie wie keine andere die Geschicke der Schule miterlebt und mit aufgebaut. Einen Ruf hat sie sich aber als Lehrerin gemacht, die sich besonders um schwächere Schülerinnen und Schüler gekümmert hat, egal ob vormittags oder in ihrer Freizeit. Mit Jürgen Gaß verlässt die IGS ein engagierter Physik- und Mathematiklehrer, der, neben seinem Einsatz von 1987 - 2009 als Wehrleiter der Feuerwehr der VG Kastellaun, viele Jahre Sicherheitsbeauftragter an der IGS war. Der im Hunsrück aufgewachsene Gaß unterrichtete zwar zunächst noch in Wittlich und Bernkastel an der Realschule, kam aber schnell wieder in heimatliche Gefilde zurück. Bettina Hampel würdigte Jürgen Gaß als ruhigen, verlässlichen Kollegen, der in Sicherheitsfragen eigentlich unersetzlich sei. Frau Hampel zitiert frei nach Loriot, „eine IGS ohne Dieter Schuster-Wald ist möglich, aber sinnlos.“ Dieter Schuster-Walds Pensionierung bedeutet für die Schullandschaft einen herben Verlust: Nicht nur beendet er seine erfolgreiche berufliche Karriere als Geschichts- und Erdkundelehrer, sondern auch als Gründer der Schülerzeitung „Swoggl“, geradezu eine Institution der Schule. Nach seinem Studium in Mainz und Nairobi zog es ihn auf den Hunsrück, wo er immer begeistert mit Schülerinnen und Schülern zusammen gearbeitet hat, sei es als Leiter der Schülerzeitungs-AG, sei es auf zahlreichen Exkursionen nach Berlin, an die Ostsee oder in die neuen Bundesländer zu verschiedensten Themen des Geschichtsunterrichts. Verabschiedet wurde auch Carmen Schmidt, die zwar nicht direkt zum Kollegium gehörte, aber dennoch Teil der Schulgemeinschaft war. Als Schulbibliothekarin und ADD-Angestellte war sie, so Bettina Hampel, „die kompetente und unersetzliche“ Ansprechpartnerin in Sachen Ausleihe und Buchbestellungen. Sie war verantwortlich für Vorlesewettbewerbe, Lesesommer und Ferienaktionen. Seit 1979 begleitete sie die öffentliche- und Schulbibliothek, die wechselnde Arbeitgeber hatte, von der VG Kastellaun zur ADD. Die Wiedereröffnung der Schulbibliothek ist noch unklar, was Bettina Hampel sehr bedauert.

(erschienen in der RHZ im August 2015)

 

Die neue Schulleiterin stellt sich vor

Frau Dr. Christiane Ulmer-Leahey

Mein Name ist Christiane Ulmer-Leahey und ich freue mich, Sie als neue Schulleiterin  der IGS-Kastellaun auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen.

In der kurzen Zeit, die ich nun im Amt bin, hatte ich bereits Gelegenheit, die Vielfalt des schulischen Lebens sowie die Kreativität und das hohe Engagement der hier tätigen Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler kennenzulernen. Ich werde mein Möglichstes tun, ihnen allen eine gute Schulleiterin zu sein.

 

Meine eigene Schulzeit verbrachte ich in Koblenz, 1976 machte ich am Staatlichen Hilda-Gymnasium das Abitur. Mein Grundstudium absolvierte ich von 1976-1978 in Bonn. Danach studierte ich in Mainz, wo ich 1983 mein erstes Staatsexamen in den Fächern Germanistik und evangelischer Theologie ablegte. Ins Referendariat ging ich dann von 1983-1985 an die Anne-Frank Gesamtschule, Raunheim und das Gustav-Heinemann-Oberstufengymnasium in Rüsselsheim. Neben meinen beiden Fächern Deutsch und evangelischer Religion kam dann später noch Englisch dazu

Bevor ich hierher kam, leitete ich von 2007 bis 2015 das Abendgymnasium am staatlichen Koblenz-Kolleg. Davor unterrichtete ich sechs Jahre an der IGS-Koblenz. Die Zeit zwischen 1985 und 2001 habe ich mit meiner Familie im Ausland verbracht. Zunächst lebte und arbeitete ich in Nord Wales, dort promovierte ich auch an der „University of Wales.“ Danach ging ich mit meiner Tochter zwei Jahre lang als Abteilungsleiterin an die „English Speaking School“ in Ras Al Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Nun freue ich mich auf die Herausforderungen, die die Arbeit an der IGS-Kastellaun mit sich bringen wird. Die Einbindung des Schulalltags in das Leben der umliegenden Gemeinden sowie die Pflege der bestehenden Kontakte zu ortsansässigen Betrieben  waren stets ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Dies soll auch weiterhin so bleiben.

Nun freue ich  mich darauf, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern sowie die neuen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.

Alle in einem Boot

Kiara Titze und Manuel Utsch, die Initiatoren der benefizveranstaltung

Zwei engagierte Schüler der IGS Kastellaun konnten mit einer außergewöhnlichen Benefiz Veranstaltung über 3. 000 € an Spenden für die Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. sammeln.

Diese Organisation, die sich unter anderem für syrische Flüchtlingslager im Libanon und besonders für die Gründung von Schulen in dieser Region einsetzt, wird durch Projekte einzelner Klassen der IGS mit Sach- und Geldspenden unterstützt.

Die Schülerin Kiara Titze (10c) und der Schüler Manuel Utsch (13) hatten nach einem Besuch der AG „Schule gegen Rassismus“ im Begegnungshaus „Cafeterra“ die Idee, selber aktiv zu werden, und organisierten in Eigenregie ein abendfüllendes Unterhaltungsprogramm in der Aula ihrer Schule unter dem Motto „Alle in einem Boot“. Nach und nach fanden sich Helfer, wie die Wertegruppe der Schule und auswärtige Akteure, die in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung ihre Arbeit und ihr Können einbrachten.

So spielte die beliebte Band MAC ohne Gage und auch Jasmin Cossu, Tanzlehrerin in Kastellaun, tanzte für den guten Zweck. Mit ihrer neuartigen Interpretation des Bauchtanzes im Street Style begeisterte sie die Zuschauer.

Ein besonderes Kunstobjekt hatte die Kunstlehrerin Simone Titze für diesen Abend mit Schülern der IGS gebaut. Aus über 1000 leeren PET-Flaschen, zusammengeklebt und gebunden, entstand ein 6 m langes Boot, das der Schule nur eine Zeitlang zum Betrachten überlassen ist. Dann wird es wieder auseinandergebaut und der Erlös des Rückgabepfands soll ebenfalls der Syrienhilfe zugutekommen.

Nach einigen einführenden Reden führten die beiden Schüler gekonnt durch ein abwechslungsreiches Programm.

Ehrengast Bürgermeister Keimer sagte in seinem Grußwort, er sei begeistert, „dass hier aus Schülerengagement an dieser toleranten und engagierten Schule so etwas heute Abend zustande kommt“ und forderte alle auf, „großzügig in die Spendendose zu werfen“.

Besonders freuten sich die Veranstalter, dass es sich die neue Schulleiterin der IGS Kastellaun Frau Dr. Christiane Ulmer-Leahey nicht hatte nehmen lassen, am Tage ihres Dienstantrittes dieser abendlichen Veranstaltung beizuwohnen, und dass sie das Engagement der Mitwirkenden vor den über 300 Gästen anerkennend würdigte.

Ausführlich sprach der Vorsitzende des Vereins Syrienhilfe Vorderhunsrück Herr Berger und berichtete über die Arbeit des Vereins.

Die Schülerband „Houndsback“ brachte die Zuschauer schnell in Stimmung.

Andere musikalische Beiträge folgten und ein buntes Buffet sorgte dafür, dass sich alle Gäste behaglich und zufrieden nach der Pause dem zweiten Teil der Abendunterhaltung widmen konnten. Die Einnahmen der selbstgemachten Leckereien kamen ebenfalls dem guten Zweck zugute.

Die Improgruppe Boppard-Rhein-Hunsrück unter der Leitung von Frau Katharina Gmelin lud zum Mitmachen ein, als Schüler des Kant Gymnasiums, der Waldorfschule und der IGS Kastellaun gemeinsam Improvisationstheater vom Feinsten boten.

Es folgte ein kleiner Poetry Slam dreier begabter Schülerinnen und Schüler, die sich ausdrucksstark mit der Flüchtlingsproblematik in lyrischer und sehr individueller Weise auseinandersetzen.

 

Als begabte Sängerin zeigte sich Kiara Titze bei ihrem klassischen Gesangsvortrag der Arie „O Mio Babbino Caro“ von Puccini. Thomas Horbach begleitete nicht nur sie, sondern auch seine Kollegin Frau Schneider, die mit einem Klarinettenstück aus dem Film „Jenseits der Stille“ unterhielt.

Höhepunkt des Abends war eine Kunstauktion. Die Schüler hatten einige besondere Schätze aus dem Kunstfundus ausgegraben und Kiara Titze leitete die Versteigerung mit Witz unter großer Teilnahme der Gäste. Schlagfertig und humorvoll animierte sie das Publikum, bis sich die Interessenten überboten, beflügelt von der Aussicht ein kleines Kunstwerk zu ergattern und dabei noch ein gutes Werk zu tun. Kunstliebhaber zahlten bis 120 € pro Bild. Gleich das erste Bild ging an Bürgermeister Keimer.

Ein von Edgar Reitz signierter Bildband „Chronik einer Sehnsucht“ zum Film „Die andere Heimat“ brachte sogar über 200 € ein.

Statt Eintritt gab es einen Spendenhut am Ausgang, der nach diesem gelungenen Abend gerne und reichlich gefüllt wurde. Besonderen Dank gebührt dabei der Firma Heinrichs Drehteile, die einen großzügigen Scheck von 1 000 € in den Spendenhut legte.

„Dass so viele Helfer bereit waren mitzumachen, so viele Gäste kamen, spendeten und mit uns einen so positiven Abend erlebten, gibt uns Hoffnung,“ sagte Kiara Titze am Ende überglücklich. „Aus unserer kleinen Idee wurde etwas Beflügelndes. Wir wollen weitermachen und wir haben schon die nächsten Ideen.“

Darauf kann man nur gespannt sein.

 (erschienen in der RHZ im Oktober 2015)

 

Schülerinnen und Schüler der IGS Kastellaun besuchen wieder Großbritannien

Der Ausflug zur Tower Bridge war ein „must“ für die IGS-Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler der IGS Kastellaun besuchen wieder Großbritannien

Auch dieses Schuljahr starteten 47 neugierige Neuntklässler der IGS Kastellaun zu einer Studienfahrt nach Eastbourne an der englischen Südküste. Begleitet von drei Lehrerinnen konnten sie vier Tage lang ihre erworbenen Englischkenntnisse testen und das Leben in englischen Gastfamilien erproben. Neben dem Entdecken des „British way of life“ durfte natürlich der gemeinsame Spaß nicht fehlen: eine Wanderung auf den berühmten Klippen, ein erstes Mal „Fish& Chips“ oder die Stadtrallye etwa. Der Höhepunkt war aber bestimmt der anschließende zweitägige Aufenthalt in London, mit einer Runde im London Eye, einem Spaziergang zum Buckingham Palace oder den Straßenmusikanten am Covent Garden.  Auch das typisch englische Regenwetter hielt sich zurück, und so waren sich am Schluss alle einig: „Schade, dass wir heimfahren!“.

(erschienen in der RHZ im Oktober 2015)


 

 

IGS-Kicker holen Turniersieg in Boppard

Reihe: Giani Castronovo, Luca Schäfer, Niklas Kutscher, Jonas Bast, Simon Butz, Jonas Jakobs, Robin Tirajeh, Mika Arnold

Die Fußballer der IGS-Kastellaun, Jahrgang 2002/2003, haben am 01.10.2015 souverän das Schulturnier gegen die Realschule Plus und die Bischöfliche Realschule Boppard im Bopparder BOMAG–Stadion gespielt.

Der Sieg war nie gefährdet. Gab es im ersten Spiel gegen die Realschule Plus (6:0) noch einige Verbesserungswünsche vom Coach Frank Drenkelfort, so lief das zweite Spiel gegen die bischöfliche Realschule (9:0) schon deutlich besser. Die Spieler zeigten einen sichtbar höheren Einsatz auf dem Feld, die Kommunikation untereinander verbesserte sich. Die Pässe wurden schärfer und besser in den Lauf gespielt, das Tempo nahm zu.

Bei dieser Steigerung können sich alle auf eine interessante zweite Kreisrunde freuen.

 (erschienen in der RHZ im Oktober 2015)



  1. Reihe: Giani Castronovo, Luca Schäfer, Niklas Kutscher, Jonas Bast, Simon Butz, Jonas Jakobs, Robin Tirajeh, Mika Arnold
  2. Reihe: Tayfun Aygün, Moritz Piroth, Dominik Reiberg, Maarten Grombein, Romaric Grenz, Leon Görgen, Lars Hofmann, Frank Drenkelfort

 

 

 

 

Neue Ausgabe von Wildwuchs in Empfang genommen

 

Die Direktorin der IGS Kastellaun, Dr. Christiane Ulmer-Leahey, nahm zusammen mit Ulla Jaeger (Stufenleitung 9/10) und Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 die nunmehr 3. Auflage des „Wildwuchs“ in Empfang. „Wildwuchs“, ein Projekt des Regionalrats für Wirtschaft e.V., zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler der Region zu informieren über Firmen, die ausbilden und damit für eine Zukunft in der Region Rhein-Hunsrück zu gewinnen. Für Leon Werle (10a) ist die Ausgabe voller nützlicher Informationen, wenn er sich erkundigen will, wo er ein Praktikum absolvieren kann. Die gebundenen Ausgaben wurden an die Klassenstufe 9/10 verteilt.

 

(erschienen in der RHZ im Oktober 2015)

Auftaktveranstaltung der Forscherbörse in IGS Kastellaun

Professor König zu Gast bei der IGS Kastellaun

Was hat Fahrzeugtechnik eigentlich mit Biologie zu tun? Diese Frage bildete den Ausgangspunkt für einen informativen und gleichzeitig kurzweiligen Vortrag von Professor Dr. Ing. Peter König, Professor der Fachhochschule Trier (Fachbereich Technik), am Dienstag, dem 29.9.2015. Mit Professor König wird nach Beate Rieger, Biologielehrerin an der IGS Kastellaun, eine Reihe von Vortragen eingeleitet, in der Wissenschaftler/innen aus ihrer Forschung erzählen, aber auch in Unternehmen beschäftigte Wissenschaftler ihre Arbeit vorstellen. Sie hat die Reihe geplant und organisiert.

Professor König verstand es auch sofort, die Zuschauerinnen und Zuschauer neugierig zu machen. Der erste Teil des Vortrages fokussierte nach der Darstellung seiner eigenen Laufbahn die Studienwahl und die ersten Schritte im Berufsleben. Seinen Werdegang versteht er denn auch als Ermutigung, durchaus das zu studieren, was einen interessiert. Auch die beiden Assistenten, Jennifer Pfeifer-Weiß und Markus Heimer, kamen zu Wort und schilderten ihre ganz unterschiedlichen Wege zum Studium: Während Jennifer Pfeifer-Weiß direkt studierte, absolvierte Markus Heimer zuvor eine Ausbildung.

Der zweite Teil der Veranstaltung gab einen Einblick in das Forschungsgebiet von Professor König und seinen Assistenten. Der Wissenschaftler spannte einen Bogen von der Fahrzeugsicherheit am Beispiel von der Funktion eines Sicherheitsgurtes über die einer magnetischen Flüssigkeit, die die Lenksäule vom Fahrer wegleitet. Anhand eines Videos veranschaulichte er die Auswertung von Crash Test. Und es sind just diese anschaulichen Beispiele, die im Gegensatz zum Unitag, der jedes Jahr im September der Jahrgangsstufe 12 einen Einblick in die Welt der Wissenschaft gibt, ein Bild von der Anwendbarkeit von Naturwissenschaften machen soll. Beate Rieger formuliert es so: „Dann sieht man vielleicht eher, wozu ein Studium dann letztlich führt, denn was Anatomie und Maschinenbau verbindet, ist einem normalerweise nicht klar, die Berührungspunkte von Mathe, Physik und Biologie sind eher vage. Dass sich das im Feld der Fahrzeugsicherheit schneidet, hat Professor König veranschaulicht.“ Zum Abschluss besuchte der Wissenschaftler auch die Fünftklässler, um ihnen die Wichtigkeit des Kindersitzes zu demonstrieren, denn viele Kinder in diesem Alter wollen sich nicht mehr anschnallen, sind aber noch nicht 1,50 Meter groß. Hier passieren schreckliche Unfälle, so Professor König, weil der Gurt dann die Därme im Bauchraum verletzt.

Geplant sind weitere Vorträge zu medizinischen Pflastern, zur Neurologie und zu Statistiken in der Krebsforschung.  

 

(erschienen in der RHZ im Oktober 2015)

 


 

 

 

Die „Grüne Insel“ begeistert Schüler der IGS Kastellaun

KASTELLAUN    In Irland rechnet man im Herbst eigentlich mit argem Schmuddelwetter. Auf der jüngsten Studienfahrt einer 22köpfigen Gruppe der 13. Klassenstufe der IGS Kastellaun war der irische Wettergott den Schülern hingegen besonders wohl gesonnen: Während der neun Tage, die die angehenden Abiturienten auf der Grünen Insel verbrachten, fiel kein einziger Regentropfen.

Die erste Hälfte der Fahrt verbrachten die Schüler in Dublin, wo sie in das großartige und vielseitige kulturelle Angebot der irischen Hauptstadt eintauchten. Auf dem Programm standen unter Anderem die Besichtigung des Book of Kells, dem wohl bedeutsamsten irischen Kulturschatz, und die Teilnahme am Dublin Literary Pub Crawl, einem von professionellen Schauspielern angeführten Zug durch die Stammkneipen der legendären irischen Schriftsteller, auf dem deren besonderes literarisches Vermächtnis bei Rezitationen und szenischen Darstellungen auf sehr anschauliche und unterhaltsame Weise vermittelt wird.

Den zweiten Teil der Fahrt verbrachten die Schüler in der sehr ländlich geprägten Region The Burren im Westen der Grünen Insel. Dort unternahmen sie ausgedehnte Wanderungen zu bedeutsamen historischen Stätten wie dem Dolmengrab von Poulnabrone und zu in geologischer Hinsicht markanten Standorten wie dem periodischen See von Carron und der Bergformation von Mullaghmore. Eines der besonderen Highlights der Studienfahrt war die Tour durch die „wilde“ Karsthöhle Poll Dubh.

Studienfahrten, wie z. Beispiel die in die Republik Irland, gehören seit 2002 zum besonderen Profil der gymnasialen Oberstufe (MSS) der IGS Kastellaun.

 

(veröffentlicht in der RHZ im Nov. 2015)

IGS-Kastellaun überwintert als zweifacher Kreismeister

Unsere jüngsten Fußballer der Jahrgänge 2004/2005 haben schon im ersten Turnier durch den Turniersieg den Titel „Kreismeister“ verdient errungen.

Am Dienstag, 03.11.2015, hatten die Jungs des Jahrgangs 2000/2001 die Möglichkeit in Simmern gegen das Herzog-Johann-Gymnasium den Titel zu erkämpfen. Trotz einer 1:0 Führung konnte das verletzungsgeschwächte Team leider nicht so ins Spiel finden, um das Spiel effektiv zu gestallten. So stand es am Ende verdient 1:4 für die Simmerner.

Am Donnerstag, 05.11.2015, errang das Team der 2002/2003er gecoacht von Frank Drenkelfort gegen die KGS Kirchberg in einem starken, kämpferisch betonten Spiel den Titel „Kreismeister“. Das Spiel begann offen mit Chancen auf beiden Seiten. In der ersten Halbzeit erzielte unser Team durch den überlegten Angriff das 1:0. Diesen eröffnete der Pass von Leon Görgen durch die Gasse auf Lars Hofmann, der zum Torschuss kam. Diesen konnte der Torhüter der KGS noch abwehren, aber nicht festhalten, so dass Tayfun Aygün den freien Ball sicher ins Tor schoss.

Nur durch die hervorragende Mannschaftsleistung aller Spieler wurde dieser Spielstand bis zum Ende mit hohem läuferischen Einsatz und energischen Zweikämpfen verdient verteidigt. Gratulation!

Rhetorik - viel mehr als nur reden

Klaus Ohnesorge und László Gilányi


Am 04.11.2015 fand im Hotel Klinkner in Emmelshausen ein Rhetorik-Seminar der Gilányi-Stiftung statt, zu dem elf Jugendliche von vier verschiedenen Schulen eingeladen waren. Anna-Lena Sesterhenn konstatiert: „ Ich war eine der Teilnehmerinnen und habe an dem Tag nicht nur gelernt, dass Sprechen nicht nur aus “Reden“ besteht, sondern auch aus viel mehr.“

 Der Tag begann um 8:30 Uhr mit einer kurzen Vorstellungsrunde, in welcher zunächst die Erwartungshaltung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fokus standen. Wie sich herausstellte, hatten die meisten noch keine genaue Vorstellung von Rhetorik oder geschweige gar von dem,  was man in einem Rhetorikseminar eigentlich macht.  Die beiden Leiter des Seminars, László Gilányi und Klaus Ohnesorge, stellten heraus, dass  bei Vorträgen vor allem die eigene Körpersprache wichtig ist. Das wurde sogleich in die Tat umgesetzt, indem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe hatten, in verschiedenen Übungen  bewusst Mimik und Gestik beim Sprechen zu berücksichtigen.  Dies fiel den meisten zunächst ziemlich schwer. Da die Übungen gefilmt wurden, konnten sich die Teilnehmer im Anschluss selbst auf Video sehen und ihre eigene Ausdrucksweise beurteilen. In einer Diskussionsrunde wurden den Schülerinnen und  Schülern dann Tipps zur Verbesserung ihrer Körpersprache und Sprechtechnik gegeben.  Am Ende des Tages sollten sie  eine Abschlussarbeit in Angriff nehmen, und zwar mit einem Thema ihrer Wahl. Hier wurde dann alles mit eingebunden, was im Laufe des Tages erlernt worden war. Man konnte sehr gut beobachten, dass es bei allen Schülerinnen und Schülern es eine riesige Entwicklung hin zum sicheren und selbstbewussten Auftreten vor Publikum gab. „Der Tag hat mir sehr viele neue Erkenntnisse gebracht“, so Anna-Lena Sesterhenn, „ich kann das nur jedem empfehlen.“

(erschienen in der RHZ im November 2015)

IGS Kastellaun gut platziert am „Tag der Physik“ der TU Kaiserslautern

Eine großzügige Spende des Fördervereins der IGS Kastellaun unterstützte das Engagement dieser motivierten Schüler.


Am zweiten Adventwochenende beschäftigten sich 23 Schülerinnen und Schüler der IGS Kastellaun an der Technischen Universität Kaiserslautern mit Physik. Hierbei stellten sich auch drei Teams den Wettbewerben. Ein Team belegte den siebten Platz bei einer Konkurrenz von ca. 80 Teams.

Am Tag der Physik, der in zweijährigem Rhythmus stattfindet, stehen Workshops, Laborführungen und Vorträge zur modernen Physik im Vordergrund: Die Themen reichten von der „Akustik schwarzer Löcher“ über „Quantencomputer“ bis hin zur Astrofotografie und Möglichkeit zur Sonnenbeobachtung. Natürlich gab es auch Gelegenheit, sich über den Studiengang und das Berufsfeld von Physik zu informieren und mit Professoren ins Gespräch zu kommen. Besonders großen Anklang fand auch das von den Studenten mit Stickstoff hergestellte Eis.

 

(erschienen in der RHZ im Dezember 2015)

Die IGS Kastellaun öffnet ihre Türen am 30.1.2016

Die AG Mountainbike (Leiter: Jörg Schüller) stellte sich auch letztes Jahr vor. Es werden neben der Pflege der schuleigenen Fahrräder Rennen gefahren, Mountainbike-Fachtechniken trainiert und an der Mountainbike-Strecke Sprünge und Kurven gebaut.

 

 

Die IGS Kastellaun lädt Eltern und Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen ein, die IGS kennenzulernen. Der diesjährige Tag der offenen Tür findet am Samstag, dem 30. Januar 2016, von 10:00-13:00 Uhr, statt. Einlass ist um 9:30 Uhr.

 

Die Schule stellt sich mit einem Programm vor, das sich sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte richtet. Die organisatorischen und pädagogischen Konzepte, wie zum Beispiel das Fach Offenes Lernen, in dem an Projekten gearbeitet, Methoden erlernt und praktisch gearbeitet wird, stehen im Vordergrund. Außerdem haben die Besucher die Gelegenheit, die Lehrerinnen und Lehrern der IGS kennenzulernen und gemeinsam die räumliche und fachliche Ausstattung der Schule zu erkunden, und zwar an den unterschiedlichsten Mitmachstationen. Es erwartet sie zum Beispiele der English-Club, die Mountainbike AG, Lateinspiele, die Schülerband, aber auch die Vorstellung des Schüleraustausches mit Finnland, Frankreich und Großbritannien.

Um 10:00 Uhr geht es los mit der Begrüßung in der Aula (Eingang F) durch die Schulleiterin Dr. Christiane Ulmer-Leahey. Neben der Präsentation der Wahlpflichtfächer stellen sich auch Arbeitsgemeinschaften, die Gruppe „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ und die Tablet-Klasse, die eine besondere 5.te Klasse ist, vor. Die Orientierungsstufenleiterin steht von 11.00 bis 13.00 Uhr zur persönlichen Beratung und Anmeldung zur Verfügung. Es kann an diesem Tag bereits angemeldet werden. Die Unterlagen liegen auf der Homepage zum Download bereit oder können im Sekretariat abgeholt und zudem ausgefüllt abgegeben werden.

 

Die IGS-Struktur ab Klasse 7 (Schwerpunktklassen) wird von der Koordinatorin für Schwerpunktklassen vorgestellt.  Infostände u.a. des Schulelternbeirates, des IGS-Förderkreises und der Schulsozialarbeit laden zum Austausch ein, die  Schul- und Stadtbibliothek präsentiert sich mit einer Ausstellung und einem großen Bücherbasar. Wie jedes Jahr können die jüngeren Geschwister das Angebot der Kinderbetreuung in der großen Turnhalle wahrnehmen.

 

Für das leibliche Wohl wird im Schulrestaurant und durch das VSS-Café im Forum gesorgt. Die Redaktion des IGS Jahrbuchs bietet wie jedes Jahr Hot Dogs in der Schulstraße an. Die Schulgemeinschaft freut sich auf zahlreiche neugierige Besucher.

 

(erschienen in der RHZ im Januar 2016)

 

IGS Kastellaun wird Bezirksmeister im Schulschach

 IGS Kastellaun wird Bezirksmeister im Schulschach

Die AG Schach der IGS Kastellaun hat bei den Bezirksmeisterschaften im Schulschach am Gymnasium Nonnenwerth in Remagen mit zwei Mannschaften teilgenommen. Gespielt wurde Schnellschach mit 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler.
In der Wettkampfgruppe III (Jahrgang 2001 und jünger) trat die erste Mannschaft der IGS mit Fabio Michels (7a), Johannes Vogt (7d), Simon Roden (7a) und Georg Englert (7d) an. Dank intensiven Trainings und intensiver Turniererfahrung konnte die Mannschaft den 1. Platz erringen und somit Bezirksmeister werden. Härtester Konkurrent um den Meistertitel war das Marion-Dönhoff-Gymnasium aus Lahnstein. Beide Teams waren ungeschlagen, als sie im direkten Vergleich aufeinandertrafen. Die Begegnung endete 2 : 2 unentschieden, sodass ein zweites Duell notwendig war. Diesmal wurden die Partien im Blitzschachmodus ausgetragen, d.h. jeder Spieler hatte 5 Minuten Bedenkzeit. Das spannende Finale konnten die IGS-Schüler mit 3 : 1 für sich entscheiden. Mit ihrem Gesamtsieg ist die IGS-Mannschaft für die rheinland-pfälzischen Schulschachmeisterschaften qualifiziert, die im März in Bingen stattfinden werden.
In der Wettkampfgruppe IV (Jahrgang 2003 und jünger) war die IGS Kastellaun mit einer zweiten Mannschaft vertreten, welcher Nico Conrad (7e), Kevin Brachtendorf (8b), Tim Kiefer (6b) und Maik Hopfengärtner (6c) angehörten. Von 9 Mannschaften konnten die Kastellauner einen guten vierten Platz erreichen.
Betreut wurden die zwei IGS-Mannschaften von Andreas Englert (Leiter der AG Schach an der IGS-Kastellaun) und Holger Michels (Jugendtrainer bei der SG Mörsdorf-Lahr).

 

Tag der offenen Tür 2016 in der IGS Kastellaun

Dr. Christiane Ulmer-Leahey begrüßt die zahlreichen Gäste
Künftige Fünftklässler forschen in den Naturwissenschaften

 

 

Für Samstag, dem 30.1.2016, hatte die IGS Kastellaun für den Tag der offenen Tür eingeladen: Die Schule präsentierte sich mit einem sehens- und hörenswerten Programm, das den Viertklässlern und ihren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten einen Einblick in die Schule bot. Die Schulleiterin, Dr. Christiane Ulmer-Leahey, begrüßte die Besucherinnen und Besucher in der voll besetzten Aula herzlich. Ihr ist es wichtig, „dass unsere Schülerinnen und Schüler sich an unserer Schule wohl fühlen, dass sie in einer guten Lernatmosphäre arbeiten können und so den jeweils bestmöglichen Schulabschluss erreichen.“

Nach der offiziellen Begrüßung konnten sich die künftigen Fünftklässler und ihre Eltern entweder Führungen von Schülern mit Lehrern anschließen, um die Räumlichkeiten der Schule kennenzulernen, oder sich eigenständig das kurzweilige und interessante Programm anschauen. Dabei stellten sich u.a. die Wahlpflichtfächer (ab Klasse 6) Wirtschaft, Arbeitslehre-Techniklehre, Darstellendes Spiel und Latein vor. Die Biologie zeigte Stationen zu den unterschiedlichsten Themen, u.a. konnten die jungen Besucher ein Organ-Puzzle machen, um das Innere des Körpers zu erkunden. Beate Rieger, die ihr Fach Biologie vertrat, ließ den zukünftigen Schülerinnen und Schülern freie Hand beim Mikroskopieren: „Die Blätter- und Stängelpräparate sind viel mehr als Grünzeug, sie sind komplexe Gebilde aus verschieden eingefärbten Zellen.“ Die Fachlehrerin zeigte den jungen Besuchern, dass im Fach Biologie nicht nur aus Büchern gelernt wird, sondern auch richtiges Recherchieren im Internet trainiert wird. Sie verwies auf die Forscherbörse für die Lernenden ab Klasse 10, eine Vortragsreihe, in der nun am 24.2.2016 zum bereits zum dritten Mal ein Wissenschaftler an die Schule kommt, dieses Mal ein Neurologe der Uni Mainz zur aktuellen Hirnforschung. Bernd Baumgartner, der den Fachbereich Chemie mit tatkräftiger Unterstützung der Schülerinnen Marie Prager und Shirin vorstellte, die das Prinzip eines CO2-Feuerlöschers mit Hilfe eines Experiments nachstellten, konstatierte: “Unseren Besucherkindern hat das Experimentieren sehr viel Spaß gemacht. Besonders die mit Hilfe von Wasser, Öl, Lebensmittelfarbe und einer Brausetablette selbst hergestellte Lavalampe und die Farben, die man mit Rotkohlsaft durch Zugabe von Haushaltsmittelchen zaubern kann, haben fasziniert. Ich habe mitbekommen, dass einige Kinder die Lavalampe zuhause noch einmal ausprobiert haben.” Künftige Oberstufenschüler konnten in den Räumen der Kunst das Arbeiten am Smartboardraum miterleben und selbst malen. Der Leistungskurs Kunst von Simone Titze zeigte seine Arbeit an einem Stop Motion Film. Die Schulband spielte im Forum und begeisterte - wie immer – Jung und Alt mit ihren Liedern. Mit der erfolgreichen AG Schach konnte man eine Runde spielen und an den zahlreichen Infoständen ins Gespräch kommen, u.a. mit der Jugendsozialarbeit oder mit der AG Schülerzeitung sowie der Schülervertretung, die durch Kuchenverkauf und Kaffee die Schule tatkräftig unterstützte. Für das leibliche Wohl war gesorgt, und zwar von Snacks über Hot Dogs bis zu selbst gemachter veganer Schokolade.

(erschienen in der RHZ im Februar 2016)

 

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

V.l.n.r. stehend: Gerald Mühlbauer (Vereinstrainer), Maren Kölzer, Julie Jacobs, Valerie Mühlbauer, Amelie Gilanyi, Laura Roos, Jutta Wolf (Trainerin und betreuende Lehrerin),


 

Immer wieder lässt vielen Sportlern dieser Jubelruf einen Gänsehautschauer über den Rücken fahren. Am Montag, den 15.02.2016, war es mal wieder so weit, die Handballerinnen der IGS in Kastellaun konnten sich in Diez im Landesfinale der Wettkampfklasse 3 von Jugend trainiert für Olympia mit einer beeindruckenden kämpferischen Leistung gegen das Max-Planck-Gymnasium aus Trier und das Europagymnasium aus Wörth durchsetzen. Damit stehen die von Jutta Wolf und Gerald Mühlbauer trainierten Spielerinnen im Bundesfinale in Berlin, wo man sich dann Ende April mit den Siegern der anderen Bundesländern messen wird.

(erschienen in der RHZ im Feb. 2016)

 

10te Klassen der IGS Kastellaun schnuppern Luft in der Oberstufe

Oberstufenschüler des Leistungskurses Biologie (Jahrgangsstufe 12) geben einen Einblick in ihren Schulalltag


Von Montag, dem 15.02.2016 bis Freitag, dem 19.02.2016, wurde an der IGS Kastellaun die Hospitationswoche der Klassen 10 durchgeführt. Bei der Hospitationswoche geht es darum, dass die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassenstufe eine Woche lang den Unterricht der gymnasialen Oberstufe besuchen dürfen. Jeder Schüler darf im Vorfeld drei Kurse wählen, die er dann im Laufe der Woche hospitiert. Dies soll den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, einen Einblick die Arbeitsweise, Methoden und die Thematik der MSS-Kurse zu erhalten. Wolfgang Halfmann, Leiter der MSS, ist es wichtig, dass „die künftigen Oberstufenschüler sich frühzeitig und umfangreich orientieren können“. Im Vordergrund steht hier besonders, dass die Hospitanten sehen, wie die Atmosphäre in den Kursen ist und wie sich dies von der Mittelstufe unterscheidet. Zusätzlich ist es für die Schüler natürlich wichtig, ihre ausgesuchten Fächer näher kennenzulernen, um dann die richtige Wahl in Bezug auf Leistungs-und Grundkurse zu treffen. Für viele Schüler ist die Zeit in der Hospitationswoche sehr wertvoll. Zudem ermöglicht der Besuch, in den Oberstufenkursen offene Fragen über die jeweiligen Fächerzusammenhänge zu klären. So können die Hospitanten einen umfangreichen Einblick in das Geschehen der gymnasialen Oberstufe erhalten. Ihre Rückmeldung ist durchweg positiv. So bietet die Hospitationswoche einen, so Noah Bröhr  (Klasse 10b), „umfangreichen Blick auf die jeweiligen Unterrichtsfächer“ und ermöglicht einen Einblick auf das „was uns, die Schüler, erwartet.“

(erschienen in der RHZ im Feb. 2016)

IGS Kastellaun lädt Patenfirmen und Schüler zum Berufsorientierungsabend ein


Jeder kennt es, viele haben es schon mitgemacht: Wenn man in seiner schulischen Laufbahn voranschreitet, kommt man früher oder später an den Punkt, an dem man sich entscheiden muss: Mache ich weiter und gehe in die Oberstufe, oder doch lieber eine Ausbildung? Welche Karriere und Jobmöglichkeiten gibt es im Hunsrück? Welchen Abschluss brauche ich für meinen Traumjob? Und wie steht es eigentlich mit Praktika?

Die IGS Kastellaun versucht, mit ihrem jährlichen stattfindenden Berufsorientierungsabend den Schülerinnen und Schülern dabei zu helfen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Direktorin Frau Dr. Ulmer-Leahey, in denen Sie die Wichtigkeit des Abends und die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Schule unterstrich, stellten die einzelnen Vertreter ihre Angebote für den Abend kurz vor. Die Patenfirmen der IGS Heinrichs Drehteile, BOMAG GmbH, Ehrhardt und Partner, Kreissparkasse Rhein- Hunsrück, Seniorenzentrum, Möbel Preiss,  ERO- Weinbau, Landeshochschule der Polizei informierten mit einer Präsentation in den Klassenräumen ihr Unternehmen mit den vielfältigen Ausbildungsberufen oder standen mit einem Informationsstand in der Aula für Gespräche und Beratungen zur Verfügung. In Einzelgespräche wurden alle noch offenen Fragen der Schüler geklärt.

Hiernach hatten die Schüler freie Auswahl, über welche Firmen und Themen sie sich informieren wollten und was sie am meisten interessierte. Dieses Angebot wurde sehr zahlreich genutzt und die Veranstaltung erfreute sich einer großen Besucherzahl. Man erkannte sofort, dass es der Schulpatenschaft wichtig war, an diesem Abend ein weites Spektrum und große Vielfalt an Firmen zur Besprechung anzubieten, um jeden Schüler mit den unterschiedlichsten Interessengebieten anzusprechen und eine Möglichkeit zu geben, individuell beraten zu werden. So waren zum Beispiel einerseits die Firma Erhard & Partner, die im Bereich Lagerlogistik und IT einzuordnen ist, vertreten, aber auch die BOMAG, auch die Kreissparkasse Rhein- Hunsrück hatte einen Info-Stand. Für alle Parteien, Arbeitgeber sowie (zukünftige) Arbeitnehmer, war dieser Abend ein voller Erfolg und in jeglicher Hinsicht sinnvoll, alleine unter dem Aspekt, dass sich viele Schüler noch nicht explizit mit ihrer Zukunft und der Arbeitswelt beschäftigt haben. So war die Veranstaltung von Schülerseite her "höchst informativ und bot einen genauen Einblick in die heutige Arbeitswelt". Die Möglichkeit, sich sein Programm selbst zusammenzustellen" und "gezielt auf die Firmen zuzugehen, die einen wirklich interessieren", wurde sehr positiv aufgenommen.

Neben den Schulpaten konnten noch andere Teilnehmer für den Abend gewonnen werden: Die HwK war mit einem Infostand vertreten, die Agentur für Arbeit bot Hilfe bei der Berufsberatung an und der Job-Fux Andreas Rosenberger gab Tipps, wie Eltern Jugendliche auf die Berufswahl begleiten und unterstützen können. Erstmals  waren auch die Wirtschaftsjunioren mit einem Vortrag zu Karriere- und Zukunftschancen im Hunsrück vertreten.

Die Schulpatenschaft ist für alle Parteien ein großer Gewinn und hat daher sicherlich eine erfolgreiche Zukunft vor sich.

(erschienen in der RHZ im Februar 2016)

Neurowissenschaftler aus Mainz zu Gast an der IGS Kastellaun

Bild 1: Prof. Heiko Luhmann wird von Beate Rieger begrüßt

Am 24. Februar wurde die Vortragsreihe der Forscherbörse, die die Biologielehrerin Beate Rieger, ins Leben gerufen hatte, durch Prof. Heiko Luhmann sehr interessant fortgesetzt.

Prof. Luhmann, der zuerst Biologie studierte und dann unter anderem am Max-Plank-Institut und in den USA als Neurowissenschaftler forschte, ist nun seit einigen Jahren an der Universität Mainz tätig.

Als Neugier weckende Einleitung diente eine Schwarzweißzeichnung, in welcher zwischen einem Punktemuster nach einiger Zeit für manche Zuschauer die Konturen eines Hundes erkennbar waren. Wie erkennt unser Gehirn den Hund? Warum oft erst nach einiger Zeit? Und warum erkennt ihn nicht jeder?

Zunächst wurde der Aufbau des Gehirns nachvollziehbar erklärt und die Zuschauer wurden an das Gehirn, das auch als komplexestes Organ im Universum bezeichnet wird, herangeführt. Dabei ging es in der Hauptsache um Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen, z.B. bei Altersdemenz. Spätestens seit dem demografischen Wandel sei  die Forschung auf diesem Gebiet von äußerster Wichtigkeit, so der Professor. Deswegen wurde diese unter anderem mit 0,5 Milliarden Euro von der EU unterstützt.

Ein weiteres Thema war Farbenblindheit und plötzlicher Farbverlust sowie Hirninfarkte, bei denen die Patienten die Fähigkeit des räumlichen Sehens verlieren. Wie kann das passieren? Und viel wichtiger: Wie kann man einem Schlaganfallpatienten zu seinen Fähigkeiten zurück verhelfen? Das waren hier die leitenden Fragen, auf die Professor Luhmann für alle verständlich geantwortet hat. Auch ein kurzer Exkurs in die Geschichte der Hirnforschung, die vor über 100 Jahren ihren Anfang nahm, gestaltete sich für die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer interessant.

Außerdem präsentierte er ein verblüffendes Experiment: Die Zuschauer sollten zählen, wie viele Ballkontakte eine Basketballmannschaft mit weißen Trikots hat, die gegen eine mit schwarzen Trikots spielt. Da man sich nur auf die Kontakte der weißen Spieler konzentrierte, merkten nur zwei der ca. 30 Zuschauer, dass ein Mensch als schwarz verkleideter Gorilla durch das Bild lief.

Durch das Experiment mit dem Hund vom Anfang und das am Schluss wurde deutlich, dass nicht jeder vom Gehirn die gleiche Information bekommt und dass sich das Gehirn z.B. mit dem letzten Experiment austricksen lässt. Das heißt, dass das Gehirn jedes einzelnen Menschen eine andere Wirklichkeit vorgaukelt. Denn was wir als Wirklichkeit kennen, ist nichts anderes als eine neuronale Illusion! Noah Bröhr (Klasse 10b) resümiert: „Ein hochinteressanter, viel umfassender, gelungener Vortrag zum Thema Neurologie.“

 

Noah Bröhr

 

Schüleraustausch der IGS Kastellaun mit Prémery

Die Schülerinnen und Schüler der IGS Kastellaun und ihre Austauschpartner von Prémery erkunden Schloss Freundenberg in Wiesbaden

 

Voller Vorfreude starteten 21 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-9 der IGS Kastellaun die Fahrt nach Prémery. Dort wurden sie am 29.2. von ihren Gastfamilien in Empfang genommen.  Die jungen Hunsrückerinnen und Hunsrücker erhielten einen Einblick in den Alltag und das Schulleben ihrer Gastgeber. So hieß es nicht nur die Schulbank drücken, sondern auch den Palais Jacques Coeur in Bourges zu entdecken.

Der Gegenbesuch ließ nicht lange auf sich warten. Am 5.3. war es soweit: Der Bus mit den 42 Schülerinnen und Schülern der IGS Kastellaun und des Collège Achille Millien (Prémery) machte sich auf den Weg in den Hunsrück. Nun lernten die jungen Französinnen und Franzosen die Umgebung ihrer Austauschpartner kennen. Ein gemeinsamen Besuch im Haus der Sinne im Schloss Freudenberg (Wiesbaden) und eine Betriebsbesichtigung der Firma Ero in Niederkumbd waren Bestandteile des Ausflugsprogramms.

Auf der von den Gasteltern organisierten Party feierten die Jugendlichen, bevor die französischen Austauschpartner am 11.3. nach Hause reisten.

Mit ihren Austauschpartnern wollen die Jugendlichen Kontakt halten und für alle ist klar: Mitmachen beim Programm würde gerne jeder noch einmal.

(erschienen in der RHZ im März 2016)

 

 

 

 

„Theatre Amina“ zu Gast an der IGS Kastellaun

Bild 1: Darstellung des Stückes mit Masken, die am Beispiel „des hässlichen Vaters“ mit dem Stilmittel der Übertreibung spielt


Am 19. April 2016 war das „Theatre Amina“ zu Gast an der IGS Kastellaun, um den Schüler und Schülerinnen aus den Französisch-Kursen der zehnten Klasse und der Oberstufe, Teile aus Molières bekanntesten Stücken vorzuspielen.

Das Besondere hierbei war jedoch, dass das Stück nicht monolingual, sondern bilingual vorgeführt wurde, will heißen, dass das Stück zum Teil in der französischen aber auch in der deutschen Sprache präsentiert wurde. Dies wurde von den Darstellern so geregelt, dass es bestimmte Figuren gab, die beide Sprachen sprechen konnten und für andere Figuren, die entweder nur deutsch oder nur französisch sprachen, den Inhalt des Gesagten sinnbildlich übersetzten. Dies hatte für die Zuschauer den großen Vorteil, dass das Stück insgesamt einfacher zu verstehen war und man dem Geschehen besser folgen konnte.

Zum vorgespielten Stück kann man sagen, dass es eine Erzählung aus Molières Leben und eine bunte Mischung aus seinen berühmtesten Stücken war. So konnte man hier einige Personen erkennen, die erst in späteren Stücken Molières vorkommen, wie den „eingebildeten Kranken“ oder das „kluge Unschuldslamm“. Wenn man diese Aufführung in eine bestimmte Kategorie packen müsste, wäre wohl Komödie die richtige Wahl. Es wurde viel mit Übertreibungen gearbeitet und die Masken, die die Darsteller trugen, waren schaurig, aber auch lustig zugleich. Doch der Autor wollte die Zuschauer dieses Stückes nicht alleine nur lachen hören, das Stück behandelte auch ernstere Themen wie Zwangsarbeit oder Generationenkonflikt und machte auf diese aufmerksam. Hervorzuheben ist weiterhin, dass die Darsteller sich nach der Inszenierung des Stücks die Zeit nahmen, Fragen, die während der Aufführung entstanden, zu klären. Verständnisfragen, aber auch persönliche Fragen an die einzelnen Darsteller wurden hier beantwortet. Dies alles zeigt, dass besonderen Wert darauf gelegt wurde, dass die Schüler und Schülerinnen das Stück so gut wie möglich nachvollziehen und den Verlauf und den Inhalt verstehen können.

Das Feedback der Zuschauer war größtenteils positiv und durch den besonderen Fokus alle Verständnisfragen zu beseitigen, hatten stärkere sowie schwächere Schüler gleichermaßen etwas von der Aufführung.

(erschienen in der RHZ im Mai 2016)

(Fabio Halfmann, 10b)

Handballerinnen fahren mit neuen Shirts nach Berlin

 

Nach dem Sieg der Handballerinnen der IGS Kastellaun (Wettkampfklasse 3) im Februar in Diez im Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ stehen die von Jutta Wolf und Gerald Mühlbauer trainierten Spielerinnen im Bundesfinale. Am Dienstag, dem 26.4.2016, geht es nun los nach Berlin, um sich mit den Siegerinnen der anderen Bundesländer zu messen. Die Kreisparkasse Rhein-Hunsrück hat es sich nicht nehmen lassen, das erfolgreiche Handball-Team zu unterstützen, indem Ulrich Hübel am Mittwoch, dem 20.4.2016, Frau Dr. Ulmer-Leahey, Jutta Wolf und den Handballerinnen die neuen Shirts präsentierte.

 

(Dr. Diana Lelle-Roll)

 

erschienen in der RHZ im Mai 2016

White Horse Theatre wieder zu Gast in der IGS Kastellaun


Am 30.05.2016 statteten die Schauspielerinnen und Schauspieler des White Horse Theatres aus England erneut der IGS Kastellaun einen Besuch ab. Mit ihren drei unterschiedlichen Stücken, die dem Alter der Zuschauer angemessen sind, wurden nicht nur ein gesellschaftskritisches Thema aufgeführt, sondern auch ein unterhaltsames, „The Slug in the Shoe“ für die Klassenstufe 6, und „Romeo and Juliet“ für die Oberstufe.

Das Theaterstück für die Mittelstufe handelt von einem jugendlichen Flüchtling aus Syrien, der sich in England ein neues Leben aufbauen möchte. Eingeleitet wird dieses Stück von einer Szene, in welcher sich drei Jugendliche darüber auslassen, wie sehr sie Ausländer und Fremde hassen. Ein Szenen- und Ortswechsel zeigt Raffi bei seinem Versuch sich zu integrieren. Mit Hilfe der Polizei, einer Sozialarbeiterin und einer Dolmetscherin lernt er langsam nicht nur die englische Sprache, sondern bekommt auch einen Wohnplatz in einem Flüchtlingsheim. In den darauffolgenden 2 Jahren bringt sich der Protagonist  selbst Englisch bei, indem er Magazine und Zeitungen liest. Dies allerdings bringt den ersten Kontakt mit einem ausländerfeindlichen Rassisten mit sich: Er wird vom Verkäufer der Zeitungen nicht nur beleidigt und vorgeführt, sondern auch bedroht und letztendlich aus dem Laden gewiesen. Doch dies ist nicht der letzte Vorfall. Als er eine Wohnung zugewiesen bekommt,  befindet sich diese in derselben Straße, in der auch die drei Jugendlichen aus der ersten Szene leben. Auch von diesen wird er beleidigt, drangsaliert und sogar bestohlen. Mehrfach wird ihm gesagt, er solle dahin zurückkehren, wo er herkommt. Diese Vorfälle häufen sich,  der Versuch, immer wieder mit der Gang zu reden, scheitert: Er ist auf Freundschaft aus, möchte normal und wie ein Mensch behandelt werden. Nachdem er mit einem einzelnen Gangmitglied, Felicity, über das gestohlene Geld und warum es für ihn und seine Mutter so wichtig ist, spricht,  wird Raffi am darauffolgenden Tag von den beiden anderen Gangmitgliedern geschlagen. Durch die Prügelattacken der Gang fühlt sich der Protagonist betrogen, da das England, das er nun kennengelernt hat, ist nicht das „promised land“ ist, das er sich erträumt hatte. Felicity entscheidet sich, Raffi das gestohlene Geld wieder zurückzugeben und fängt eine Konversation mit ihm an, in welcher sie von seiner Familiengeschichte erfährt. Daraus folgend entscheidet sie sich gegen die Ideale der Gang und schafft es sogar, ihre Freundin, Sonja zu überreden, sich auf ein Gespräch mit Raffi einzulassen. In diesem stellt auch Sonja fest, dass Raffi ein ganz normaler Mensch ist und auch so behandelt werden sollte.  Am Ende stellen sich beide Mädchen gegen Jason, das dritte Mitglied der Gang und auch der Antrieb der rassistischen Gedanken und Vorurteilen: Sie schlagen Jason vor, ebenfalls über eine Freundschaft mit Raffi nachzudenken, doch als dieser ablehnt, bleiben sie bei Raffi, denn jetzt haben sie erkannt, dass Raffi ein guter Freund und normaler Mensch ist.

Diese Geschichte ist ein Musterbeispiel für die Ereignisse der heutigen Zeit. Für Moritz Testor (Klasse 10b) war das Theaterstück ein wichtiger und aktueller Beitrag, „gerade weil die IGS ja auch eine „Schule gegen Rassismus/Schule mit Courage“ ist.   Immer mehr Familien müssen aus ihrer Heimat fliehen, sie flüchten vor Krieg, Angst und Hass. Doch wenn sie in den Ländern ankommen, die von nun an ihr neues Zuhause sein werden, wird ihnen oft mit Ablehnung und auch mit Hass begegnet. Das es am Ende ein „Happy End“ für die Flüchtlinge gibt, die von Anfang an mit Vorurteilen und Rassismus abgelehnt wurden, gibt es bloß in den seltensten Fällen.
Doch diese Ablehnung gegenüber ausländischen Menschen gilt nicht nur Flüchtlingen, auch berühmte Deutsche, die dunkelhäutig sind, werden von manchen in der Gesellschaft nicht akzeptiert.

(Josie Mehrnusch)

 

(erschienen in der RHZ im Juni 2016)

Tolle Leistung: Drei Schülerinnen der IGS Kastellaun gewinnen 3. Platz beim Fremdsprachenwettbewerb

Titelblatt des Comics
v.l.n.r.: Dr. Christiane Ulmer-Leahey, Tanja Rachilina , Lily Ould Elbou, Jana Liesenfeld, Ines Roth

Jana Liesenfeld, Lily Ould Elbou und Tanja Rachilina (8b und 8c) reisten mit ihrer Englischlehrerin, Ines Roth und der Schulleiterin der IGS Kastellaun, Dr. Christiane Ulmer-Leahey am vergangenen Donnerstag, dem 16.06.16, nach Nackenheim, wo sie bei der Preisverleihung der Landespreise für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen den beachtenswerten dritten Platz erreichten.

Ines Roth berichtet, dass dort „tolle, kreative Beiträge in Englisch und Französisch“ präsentiert wurden. Wie jedes Jahr, Ines Roth kennt dies bereits gut, „wurde erst bei der Preisverleihung bekannt gegeben, wer welchen Platz belegt hat. Also war die Spannung groß.“ Zum nunmehr dritten Mal in Folge ist die IGS Kastellaun nun unter den Preisträgern vertreten.

Die Schülerinnen, die, so Roth, „künstlerisch und sprachlich sehr begabt“ sind, mussten nicht lange von ihr zur Teilnahme motiviert werden, denn die Idee, einen englischsprachigen Comic zu entwerfen, hatte die Lehrerin schon den Schülerinnen mit auf den Weg gegeben. Den Rest erledigten die engagierten Mädchen allein: Sie schrieben eigenständig eine ansprechende Fantasygeschichte und malten hierzu hervorragende Comicbilder. Auch die Arbeitsweise der Mädchen ist beachtlich: Sie arbeiteten sehr selbstständig und voller Begeisterung und teilten sich die Aufgaben selbst ein. 

Da beim Wettbewerb mündliche Beiträge gefordert werden, nahmen die Mädchen eine Kurzversion der Geschichte als Hörbuch auf, denn der mündliche Beitrag zum Bundeswettbewerb Fremdsprachen darf 10 Minuten nicht überschreiten. Die eigentliche Geschichte der Mädchen war jedoch viel länger: Es wurde, so die Lehrerin, „eine interessante, fantasievolle Geschichte, sprachlich auf sehr hohem Niveau, die den Leser sofort in eine andere Welt zieht und bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Ich war von der Sprachkompetenz begeistert.“ Die detaillierten Beschreibungen der Fantasywelt beeindruckten nicht nur ihre Lehrerin, sondern offenbar auch die Jury, der auch die wunderschönen Zeichnungen gefielen.

Die Mühe hat sich gelohnt: Die drei Schülerinnen erhielten den 3. Landespreis, der eine Urkunde und 90 Euro einschließt.

Kastellauner IGS-Schüler besuchen finnische Partnerschule

 

 

Dreizehn Neuntklässler der IGS Kastellaun machten sich unlängst auf den Weg in den hohen Norden, um ihre Partnerschule in der südwestfinnischen Kleinstadt Jämijärvi zu besuchen. An den Schultagen nahmen die Schüler am Schulalltag ihrer finnischen Austauschpartner teil. Im Freizeitprogramm unternahmen sie unter Anderem eine ausgedehnte Wanderung über den Wallberg von Hämeenkangas zum Flugplatz von Jämi und zu den artesischen Quellen von Uhrilähde und Kylmänmyllynlähde sowie eine Kanutour auf dem Fluss Jyllinjoki. Die allgegenwärtigen Stechmücken, Vorboten des Nordlandsommers, ertrugen sie dabei mit großer Gelassenheit.  

 

(erschienen in der RHZ im Juni 2016)

Unterricht mal anders - Schüler der IGS Kastellaun besuchen hochtechnisierten, zukunftsorientierten landwirtschaftlichen Betrieb im kleinen Hunsrückdorf „Briedeler Heck“

Die Schüler der IGS Kastellaun besichtigen hier den Fütterungsroboter, der gerade mit Futter gefüllt wird (wie man rechts im Bild erkennen kann).

 

Der Leistungskurs „Erdkunde“ der 11. Klasse der IGS Kastellaun besuchte am 31.05.2016 im Rahmen des aktuellen Unterrichtsthemas „Strukturwandel in der Landwirtschaft“ den hochtechnisierten landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Sehn auf der Briedeler Heck.   

Dort erhielten Frau Land und ihre Schüler/-innen eine außerordentlich spannende Betriebsführung.

Der Mischbetrieb ist nicht nur spezialisiert auf die Produktion von Biogas, sondern verfügt auch über einen voll automatisierten Kuhstall. Hier übernehmen Roboter das Füttern und Melken der Kühe. Der Fütterungsroboter stellt automatisch das Futter zusammen, wiegt es ab und bringt das Futter anschließend dahin, wo es benötigt wird. Einen solchen Fütterungsroboter gibt es deutschlandweit nur ca. fünf Mal. Auch das Melken der Kühe erfolgt maschinell. Ist eine Kuh krank, oder ist sie noch nicht eigenständig zum Melken gewesen, erreicht sofort eine Meldung das Handy der Familie Sehn, so dass sie entsprechend handeln können.

Selbst die Gülle, die im Kuhstall anfällt, wird automatisch mit Hilfe eines Schiebers zusammengeschoben und anschließend zur Biogasanlage gepumpt, wo sie schließlich zur Produktion des Biogases verwendet wird.

 

Spannend war auch zu sehen, wie sinnvoll und zukunftsorientiert der Betrieb vernetzt ist. Beispielsweise wird die Wärme, die durch die Stromerzeugung der Biogasanlage anfällt, nicht einfach entweichen gelassen, sondern sinnvoll zum Trocknen von Holz, ebenso wie zum Heizen der Wohnhäuser und der Ställe im Winter eingesetzt.  

All around the World: IGS Kastellaun stellt ihre Projekte vor

Die Projektgruppe gestaltet das Atrium neu
Schüler bauen Tischkicker

 

Am Samstag, dem 2.7.2016, stellte die IGS Kastellaun die Ergebnisse ihrer Projektwoche dem interessierten Publikum vor: Insgesamt gab es rund 66 jahrgangsübergreifende Projekte, in denen sich die Schülerinnen und Schüler nach ihren eigenen Wünschen den unterschiedlichsten Themen intensiv und unter Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern oder älteren Schülerinnen und Schülern widmen konnten. Die Präsentationen in Form von Filmen, Theaterstücken, Plakaten und Präsentationen im ganzen Schulhaus zeigten, dass die Schulgemeinschaft das Angebot schätzt, Themen sich jenseits des üblichen Unterrichts selbstständig, zu erarbeiten nach eigenem Tempo, mit anderen Methoden und  vor allem mit Mitschülerinnen und –schüler, die man so vielleicht gar nicht näher kennengelernt hätte.

So erfuhr man beispielsweise etwas über die Tierwelt in Kastellaun, man hatte die Gelegenheit, das Sezieren von Tieren zu üben, Bakterien zu mikroskopieren, oder aber gar Tischkicker aus Holz, Metall und Plastik zu bauen. Am Samstag konnten die Besucher an den selbstgebauten Tischkickern in Teams gegeneinander antreten. Das Projekt „Gelbe Füße“ befasste ich mit dem Thema sicherer Schulweg für Grundschüler, indem sie auf dem Schulweg sichtbar gelbe Füße anbrachten, damit die „Kleinen“ sicher den Weg zur Schule finden. Auch die Sportinteressierten beschäftigten sich mit viel Praxis. Zur Auswahl gab es Basketball, Tennis, Beach-Handball, Handball und Fußball. Während die Tennisgruppe von Peter Kaup und Jutta Wolff „Grundkenntnisse erlernte, wie z.B. Aufschlag, Return, Grundschläge Vor- und Rückhand“, so Noah Bröhr (10b), der als Schüler das Projekt mitgestaltete und mit den Anfängern trainierte, fuhr die Mountainbike-Gruppe unter der Leitung von Jörg Schüller, der auch die AG Mountainbike leitet, durch den Wald von Kastellaun. Auch Kreatives war gefragt: So wurden der Verfilmung von Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ (Leitung: Jennifer Konrad und Sabine Geis) neue Spielszenen hinzugefügt, allesamt unter einem zeitgenössischen Motto. Selbst die Kulissen wurden selbst hergestellt. Die Klasse von Claudia Schultze (9c), die als didaktische Koordinatorin für die Projektwoche hauptverantwortlich tätig war, schrieb das klassische Drama von Friedrich Schiller „Kabale und Liebe“ nicht nur in einen zeitgenössischen Kontext um, sondern machte gar daraus ein Musical.  Anna-Lena Sesterhenn (10b),  Christina von der Lancken (11a) und Jochen Schnier gestalteten das Atrium vor der Caféteria neu und schafften mit Hilfe von verschiedensten Materialien einen ansprechenden Rückzugsort mit Gartenmöbeln für die Schülerinnen und Schülern. „Miteinander arbeiten, voneinander lernen“, (Leitung: Joachim Gilles, Jonathan Sauer (12 f) und Celine Fries (12 e), zielte darauf ab, die Neugier der Schülerinnen und Schüler und den Flüchtlingen, die an der IGS Deutsch lernen, aufeinander zu wecken und ein Näherkommen zu ermöglichen. In dem Projekt „Aus Alt mach Neu“ (Leitung: Elisabeth Heizmann und Verena Kandt)  bauten sich u.a. Marvin Waldecker und Tim Gödert (10 d) eine Kommode, die sie in ihre „künftige Studentenbude“ stellen wollen. Frau Dr. Christiane Ulmer-Leahey ehrte neben sportlichen Erfolgen auch Schülerinnen und Schüler, die bei Fremdsprachenwettbewerben erfolgreich antraten, bei „Schule debattiert“ u.a. mitmachten, aber auch das soziale Engagement. Ihr erster Projektpräsentationstag war, so Frau Dr. C. Ulmer-Leahey, „ein besonderer Tag“.

 

(Sophie Etzkorn, Michelle-Ginder, Julianna Martin (alle 8f) und Dr. Diana Lelle-Roll)

(erschienen in der RHZ im Juli 2016)

 

9er Abschlussklassen sehen nicht nur Schwarz/Weiß

IGS-Schüler feiern ihren Abschluss


An der IGS Kastellaun wurden im Rahmen einer abwechslungsreichen sowie unterhaltsamen Feier 28 von insgesamt 183 Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, dem 6.7.2016, nach dem neunten Schuljahr entlassen. Mit dem Erlangen der Berufsreife werden 12 Absolventen eine Lehrstelle antreten, 15 werden die BBS Simmern besuchen und ein Schülerwird ein FÖJ beginnen.

Der Abend stand unter dem Motto "Black & White", was sich nicht nur äußerlich in der Dekoration und der gewählten Bekleidung wiederfand, sondern auch inhaltlich in den verschiedenen Beiträgen verarbeitet wurde. Nachdem die stellvertretende Direktorin Bettina Hampel die Gäste begrüßt hatte, ermutigte sie die Abgänger, nicht nur schwarz/weiß zu denken, sondern sich ihre eigene Meinung zu bilden und Farbe zu bekennen. Sie wünsche sich sehr, so Bettina Hampel, dass die Farben Schwarz und Weiß für Kleidung oder Gestaltung herangezogen werden könnten, jedoch nicht für die persönlichen Denkweisen. Zur weiteren Einstimmung auf das Thema wurden aus den unterschiedlichen Klassen Zitate und Denkanstöße vorgetragen. Im Anschluss traten in dem aktionsgeladenen Spiel "Schlag den Lehrer", geplant und moderiert von der Klasse 9e, Schüler aus dem Publikum gegen ihre Lehrer an, um sich in den Bereichen "Logo-Raten", "Hunsrücker Platt versus Jugendsprache" und "Mumifizierung" zu messen. Am Ende erklärte Maximilian Kempf bei einem Spielstand von zwei zu zwei beide Teams zu den Gewinnern.

In der von Laura Meyhuber und Ivonne Ley vorgetragenen "Indianerweisheit" wurde noch einmal verdeutlicht, wie wichtig Schwarz und Weiß - Gut und Böse - oder besser Vertrauen, Güte, Liebe und gleichzeitig Angst, Schuld, Trennung für jeden Einzelnen sind.  „Frieden, mein Sohn, ist die Mission der Cherokee, ist das Leben. Ein Mann, der den schwarzen und weißen Wolf in Frieden in sich hat, der hat alles.“, so die Schlussfolgerung, die nicht nur thematisch für diesen Abend, sondern auch für den weiteren Lebensweg aller Beteiligten von Bedeutung ist.

Auch die Klassenlehrer nutzten die Gelegenheit, sich persönlich von ihren Schülern zu verabschieden. Julia Bohn, Susanne Schneider und Jörg Schüller gaben den Jugendlichen die besten Wünsche mit auf den Weg und appellierten an die eigene Verantwortung, diesen nun selbstbewusst zu beschreiten. In ihrem  selbstgestalteten Video zeigte die Klasse 9g ihre schönsten Momente der vergangenen drei Jahre. Dazu gehörten nicht nur die unterschiedlichen Unternehmungen und Exkursionen, sondern auch die gemeinsamen Zeiten im Unterricht und in den Pausen. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als einige mutige junge Männer in Kittelschürze ihren Besentanz vorführten. Frau Cornelia Martin freute sich in ihrer Funktion als Vorsitzende des Fördervereins, die Preise für das beste Zeugnis des Jahrgangs und für besondere soziale Verdienste zu vergeben. Geehrt wurden Johannes Berg für das beste Abgangszeugnis mit einem Notendurchschnitt von 2,3 und Lukas Forster für sein Engagement für die Schulgemeinschaft. Ein kurzer Sketch rundete das Programm ab, bevor die Absolventen in ihrer eigenen Rede sich bei ihren Lehrerinnen sowie Lehrern bedankten und sich froh darüber zeigten, eine schöne gemeinsame Zeit an der IGS gehabt zu haben. Das musikalische Rahmenprogramm wurde von der Schulband unter Leitung von Jörg Wilhelmy und Johannes Eckstein sowie eigenen Beiträgen einer Schülergruppe gestaltet. Julia Ohliger und Hanna Weber sangen ganz passend zum Abschluss das Lied „Lass uns gehen“ von Revolverheld unter der Begleitung von Jan Hantke am Schlagzeug und Jannik Engelbert an der Gitarre. Besser hätte die stimmungsvolle Veranstaltung nicht beendet werden können.

Abgänger mit Berufsreife – 29 Schüler:

Niklas Ank, Johannes Berg, Anton Boriskin, Clarissa Breuer, Johanna Cornely, Jan Dämgen, Guiliano Färber, Jens Fiedler, Lukas Forster, Sherije Geci, Jan Hantke, Leila Hasic, Nico Hepp, Jan Jacobs, Enrico Kliwer, Eduard Koch, Daniel Kramer, Jonas Michel, Lea Daniela Novy, Silas Pauli, Sandy Plies, Marc Renz, Marvin Schmidt, Nils Siegmund, Sean-Pierré Waldhelm, Janis Weber, Marlon Wittmann, Maurice Wolf, Milena Wolf